Exklusive Insights aus unserer neuesten Marktbefragung

Autozubehör im Baumarkt wurde lange Zeit als reines Randsortiment oder reine Mitnahme-Kategorie betrachtet. Doch die Realität in den europäischen Verkaufsregalen sieht längst anders aus. Unsere neueste Marktstudie, für die wir 200 Baumärkte (DIY-Stores) intensiv befragt haben, zeigt eindrucksvoll: Die Automobil-Kategorie hat sich zu einer tragenden Säule und einem verlässlichen Umsatz- und Wachstumsbringer für den modernen Do-It-Yourself-Handel entwickelt.

„Mit einem strategischen Angebot, das von klassischer Autopflege bis hin zu zukunftsweisenden EV-Ladestationen reicht, positionieren sich Baumärkte immer stärker als One-Stop-Shops für Autofahrer.“

Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick

Die Ergebnisse der Befragung verdeutlichen die enorme Marktdurchdringung und Relevanz von automotiven Produkten im DIY-Sektor:

  • 95% aller Baumärkte führen heute aktiv Produkte aus dem Bereich Autozubehör in ihrem festen Sortiment. Nur eine verschwindend geringe Minderheit von 5% verzichtet komplett darauf.

  • Im Durchschnitt generieren automotive Produkte beachtliche 5,5% des gesamten Marktumsatzes eines DIY-Standorts.

  • Für weit mehr als die Hälfte der befragten Märkte ist die Relevanz sogar noch höher: Hier steuern die Automobil-Kategorien mehr als 4% des Gesamtumsatzes bei (30% der Märkte liegen bei 4-5%, weitere 27% sogar weit darüber).

  • Ein klares Wachstumssignal: 32% der Baumärkte melden weiter steigende Umsätze im Autozubehör-Segment im Vergleich zum Vorjahr, während das Geschäft bei 45% stabil bleibt. Nur 8% verzeichneten Rückgänge.

Das Sortiment im Detail: Was wird verkauft?

Car products in DIY Stores

Ein Blick auf die Verteilung der einzelnen Produktkategorien zeigt, dass insbesondere verbrauchsorientierte Pflege- und Wartungsprodukte die absolute Spitze anführen. Aber auch technische Segmente behaupten sich stark auf der Fläche:

  • Autopflege (Reiniger, Polituren, Wachse): 92%

  • Öle, Schmierstoffe und Frostschutzmittel: 90%

  • Pannenhilfe und Erste-Hilfe-Produkte (Warndreiecke, Verbandskästen): 88%

  • Fahrzeug-Innen- und Außenzubehör (Fußmatten, Scheibenwischer etc.): 84%

  • Fahrzeugelektrik (Leuchtmittel, Batterien, Sicherungen): 79%

  • Automotive Werkstattausrüstung (Wagenheber, Werkzeuge): 61%

  • Absperrungen und Verkehrsleittechnik (Auffahrrampen, Poller): 61%

  • Reifenlagerung und -zubehör (Reifenregale, Felgenbäume): 60%

  • Dachboxen, Dachgepäckträger und Fahrradträger: 49%

  • EV-Ladestationen / Wallboxen (Elektromobilität): 22%

Besonders spannend ist die Entwicklung bei den EV-Ladestationen (Wallboxen): Dass bereits 22% der Baumärkte diese im Sortiment führen, unterstreicht den Wandel der Mobilität und die Innovationskraft des Handels, sich frühzeitig als Anlaufstelle für die Elektromobilität zu etablieren.

Strategische Implikationen für Hersteller und Handel

Für Hersteller von Automobil- und Aftersales-Produkten bedeutet dies, dass der DIY-Kanal eine unverzichtbare Vertriebsschiene darstellt, die professionell und zielgruppengerecht bespielt werden muss. Der Endverbraucher schätzt die schnelle Verfügbarkeit und die Kombination aus Werkzeug, Material und Autozubehör unter einem Dach.

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Bei Wolk und Nikolic After Sales Intelligence führen wir regelmäßig fundierte Primärerhebungen unter Verbrauchern, freien und markengebundenen Werkstätten sowie weiteren Akteuren des Automobilmarktes durch. Wir liefern Ihnen die datenbasierte Grundlage für Ihre strategischen Entscheidungen.

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